Oracle Server T4
Oracle hat die neue Prozessorgeneration Sparc T4 vorgestellt und das bedeutete auch die größten Leistungssteigerung in der Geschichte der Sparc-Prozessoren.

Sie haben die Wahl zwischen den Modellen Sparc-Server T4-1, T4-1B, T4-2 und T4-4 mit einem, zwei oder vier Prozessoren pro Server.
Diese Server Technologie stellt eine neue Generation von Sparc-Servern dar, die im Markt neue Maßstäbe setzt und bis zu fünf Mal schneller ist als sein Vorgänger der Sparc T3.
Das „Herz“ der neuen Modelle ist der 8-Kern-Prozessor Sparc T4, der pro Kern acht gleichzeitige Rechenoperationen bewältigen kann. Unter dem Codenamen „Yosemite Falls“ entwickelt, ist er mit 2,85 bis 3 GHz getaktet, implementiert erstmals Dynamic Threading und ist bis zu fünf Mal schneller als sein Vorgänger – rekordverdächtig.
Was steckt konkret dahinter
Der im Februar 2010 vorgestellte Sparc T3 war ebenfalls in 40 nm-Technologie ausgestattet, aber nur mit 1,65 GHz getaktet, der T4 hingegen taktet mit 2,85 bis 3 GHz. Zum Vergleich, Intels Prozessor Itanium basiert noch auf 65 nm-Strukturen und selbst IBM’s Power7 kommt nicht unter 45 nm,
Laut Oracle ist die Performance der neuen Servermodelle „in vielen typischen Anwendungen“ insgesamt um den Faktor 5 verbessert worden. Die neuen T4-Server, die unter dem Unix-Betriebssystem Solaris 10 und der anstehenden Version 11 laufen, bilden auch die Basis für den ebenfalls neuen Sparc Supercluster T4-4, der im Vergleich zu entsprechenden HP- und IBM-Clustern die doppelte Leistung zum halben Preis bietet.
Das Einstiegsmodell T4-1 enthält in einem 2U-Rack einen Prozessorchip (2,85 GHz) mit acht aktivierten Kernen und bietet 16 Steckplätzen für den Hauptspeicher. Zur Wahl stehen dabei entweder 4GB, 8 GB oder 16 GB DDR3-Memory Module und einer daraus resultierenden Ausstattung von maximal 256 GB an Hauptspeicher.
Die Modelle T4-2 und T4-4 verdoppeln oder vervierfachen nicht nur die Anzahl der Prozessoren sondern auch den Hauptspeicher. Die Prozessoren mit 3.0 GHz werden nicht nur in der T4-4 verbaut, sondern finden auch im Supercluster ihren Platz und garantieren dabei eine optimale Performance.
Resumee
Die neue Serie der Oracle Sparc T4 Server sind jetzt die Alternative für den Betrieb Ihrer Oracle Datenbanken da die dafür entscheidende „single Thread Performance“ drastisch gesteigert wurde.
Neben der aufeinander abgestimmten Technologie von Hard- und Software profitiert man u.a. auch von dem nicht zu unterschätzenden Vorteil eines einheitlichen Supports für Hard- und Software.
Weitere detaillierte Informationen erhalten Sie hier: Oracle Sparc T4 Server
