Traditionelle Werkzeuge
Oracle Forms & Reports
Beide Werkzeuge sind seit über 20 Jahren bei einer großen Zahl von Kunden im Einsatz, da die deklarative und visuelle Arbeitsweise eine sehr hohe Produktivität bei der Entwicklung ermöglicht. Die Programmierung der Geschäftslogik erfolgt mittels der Sprache PL/SQL. Die entwickelten Web-Anwendungen benötigen den Oracle Application Server als aufzeitumgebung. Oracle garantiert in einem Statement of Direction den Support der beiden Technologien bis mindestens 2017.
Funktionale Bereiche
- Oracle Forms: Dialoge und Menüs innerhalb einer Web-Applikation
- Oracle Reports: Berichte, Dokumente
Positionierung
- Geeignet für Applikationen im Back-Office-Bereich (Datenerfassung)
- Keine wesentlichen funktionalen Erweiterungen in künftigen Releases
- Großes Up-Selling- and Cross-Selling-Potenzial (SOA, Identity Management)
- Empfehlung für Kunden
- Schnelle Migration bestehender Client/Server-Anwendungen ins Web auf Basis
von Client/Server - Modernisierung der existierenden Forms-Applikationen in Richtung SOA
- Ausbildung der Entwickler in JEE und Oracle ADF
- Migration von Oracle Reports zum Oracle BI Publisher, wenn Kunden
weitergehende Anforderungen haben oder mit Oracle Reports
unzufrieden sind
Lizenzierung
- Internet Developer Suite
Oracle Designer und Software Configuration Manager
Der Oracle Designer ist eine integrierte Entwicklungsumgebung (CASE), die den gesamten Lebenszyklus von der Analysephase bis zur Generierung von Applikationen unterstützt. Alle relevanten Informationen (Metadaten) werden in einem Repository in der Datenbank verwaltet, das mit dem Software Configuration Manager über eine vollständige Versionsverwaltung verfügt.
Obwohl der Oracle Designer als Teil der Internet Developer Suite auch weiterhin unter Wartung steht, nimmt Oracle seit einigen Jahren keine funktionalen Erweiterungen mehr vor (Maintenance Mode). Der Oracle Designer ist seit vielen Jahren bei zahlreichen Kunden erfolgreich im Einsatz. Wie eine 2008 von der DOAG durchgeführte Umfrage zeigt, nutzt die Mehrzahl der Kunden den Oracle Designer für die Datenmodellierung und das Datenbankdesign. Für Kunden, die nach einem Ersatz für den Oracle Designer suchen, wird es in Kürze neben dem Oracle JDeveloper eine leistungsfähige Option für die Datenmodellierung und das Datenbankdesign im SQL Developer Rel. 2 geben.
Funktionale Bereiche
- Datenmodellierung und Datenbankdesign
- Funktionsmodellierung, Anwendungsdesign und -generierung
- Prozessmodellierung
- Versionsverwaltung
Positionierung
- Neueinführung bei Kunden nur in Ausnahmefällen
- Empfehlung für bestehende Kunden
- Kunden sollten nicht überstürzt den Oracle Designer ersetzen
- Individuelle Empfehlung hängt vom konkreten Einsatz des
Oracle Designer beim jeweiligen Kunden ab - Mittel- bis langfristiger Umstieg auf alternative Werkzeuge
(Oracle JDeveloper, SQL Developer Data Modeling)
Lizenzierung
- Internet Developer Suite

